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CT-Koronarangiographie (Herz-CT) in Duisburg

Herzkranzgefäße schonend untersuchen – ganz ohne Herzkatheter

Ab November 2026 bieten wir Ihnen in Duisburg, am Standort Alte Post, die Computertomographie (CT)-Koronarangiographie an – eine moderne, schonende Methode zur Untersuchung Ihrer Herzkranzgefäße.

Für diese Untersuchung setzen wir eines der modernsten CT-Systeme überhaupt ein. Es kombiniert KI-gestützte Bildgebung mit besonders niedriger Strahlendosis und ermöglicht so gestochen scharfe Aufnahmen Ihrer Herzkranzgefäße bei größtmöglicher Sicherheit für Sie.

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Was ist eine CT-Koronarangiographie?

Die CT-Koronarangiographie, auch Herz-CT genannt, ist eine bildgebende Untersuchung, mit der wir Ihre Herzkranzgefäße – die Blutgefäße, die den Herzmuskel mit Sauerstoff versorgen – untersuchen. Mithilfe der CT und eines jodhaltigen Kontrastmittels stellen wir die Gefäße dreidimensional dar und können so Verengungen (Stenosen) oder Ablagerungen (Plaques) erkennen, ganz ohne Herzkatheter.

Warum wird diese Untersuchung durchgeführt?

Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt überweist Sie in der Regel zu einer CT-Koronarangiographie, wenn:

  • der Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) besteht, zum Beispiel bei unklaren Brustschmerzen
  • Ihr persönliches Risiko für eine KHK niedrig bis mittelgradig eingeschätzt wird
  • ein bestehender Bypass oder Stent kontrolliert werden soll
  • eine Herzkatheteruntersuchung möglichst vermieden werden soll

Die CT-Koronarangiographie gilt heute als zuverlässige, nicht-invasive Methode, um eine KHK sicher auszuschließen oder gezielt weitere Schritte einzuleiten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Vorgespräch

Wir besprechen mit Ihnen Ihre Krankengeschichte, mögliche Kontraindikationen und den Ablauf der Untersuchung.

Vorbereitung

Wir kleben Ihnen mehrere EKG-Elektroden auf die Brust, damit Ihr Herzschlag während der Untersuchung überwacht und die Bilder exakt auf Ihren Herzrhythmus abgestimmt werden können. Zusätzlich legen wir Ihnen einen venösen Zugang für das Kontrastmittel. Bei zu hoher Herzfrequenz verabreichen wir Ihnen ein Medikament (Betablocker) in Tablettenform, um Ihr Herz für die Aufnahme zu „beruhigen“. Kurz vor der Untersuchung erhalten Sie außerdem ein Nitrospray unter die Zunge, das die Herzkranzgefäße weitstellt und so die Bildqualität verbessert.

Die eigentliche Untersuchung

Sie liegen entspannt auf der Untersuchungsliege. Der eigentliche Scan dauert dank modernster CT-Technik nur wenige Sekunden – Sie müssen dabei kurz die Luft anhalten.

Nachbeobachtung

Nach der Untersuchung ruhen Sie sich noch kurz aus, bevor Sie die Praxis verlassen.

Rechnen Sie insgesamt mit einem Praxisaufenthalt von ca. 1 bis 1,5 Stunden, auch wenn die reine Scanzeit nur Sekunden beträgt.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Dank modernster Technik mit KI-gestützter Strahlendosisreduktion liegt die Strahlenbelastung bei einer CT-Koronarangiographie typischerweise nur bei etwa 1 bis 3 mSv – das entspricht ungefähr der natürlichen Strahlenbelastung, der wir alle innerhalb eines Jahres aus der Umwelt ausgesetzt sind. Zum Vergleich: Die Strahlenbelastung einer invasiven Herzkatheteruntersuchung liegt mit in der Regel 5 bis 10 mSv deutlich höher.

Wie bereite ich mich vor?

  • Nüchtern sein: Bitte essen Sie ca. 2 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr.
  • Männliche Patienten: Bitte erscheinen Sie, falls notwendig, mit rasierter Brust zum Untersuchungstermin, damit die EKG-Elektroden sicher haften. Verzichten Sie mindestens 48 Stunden vorher auf Potenzmittel (z. B. Viagra), da diese sich mit dem Nitrospray nicht vertragen.
  • Kein Koffein: Verzichten Sie am Untersuchungstag auf koffein- und teeinhaltige Getränke (z. B. Kaffee, Energydrinks, Cola, Tee), da diese die Herzfrequenz erhöhen.
  • Nicht rauchen: Bitte rauchen Sie vor der Untersuchung nicht.
  • Medikamente: Ihre üblichen Medikamente können Sie in der Regel normal einnehmen – sprechen Sie uns bei blutzuckersenkenden Medikamenten (Metformin) oder Blutverdünnern gerne vorab an.
  • Aktuelle Laborwerte: Bitte bringen Sie zwingend aktuelle Nierenwerte (Kreatinin) und Schilddrüsenwerte (TSH) mit, die nicht älter als 2 Monate sind.
  • Bekannte Allergien: Informieren Sie uns unbedingt über eine bekannte Kontrastmittel- oder Jodallergie.

Gibt es Kontraindikationen?

Eine CT-Koronarangiographie kann in bestimmten Situationen nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden, zum Beispiel bei:

  • bekannter schwerer Allergie gegen jodhaltiges Kontrastmittel
  • deutlich eingeschränkter Nierenfunktion
  • Schwangerschaft
  • unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion
  • sehr starken Verkalkungen der Herzkranzgefäße
  • unregelmäßigem Herzschlag (z. B. Vorhofflimmern)
  • ausgeprägtem Übergewicht (BMI über 35; der Body-Mass-Index setzt Körpergewicht und Körpergröße ins Verhältnis und dient als grober Richtwert für das Gewicht)
Keine Sorge: In vielen dieser Fälle lässt sich die Untersuchung mit entsprechender Vorbereitung dennoch durchführen. Wir klären das individuell mit Ihnen im Vorgespräch.

Alternative bildgebende Verfahren zur Abklärung einer relevanten KHK

Kommt eine CT-Koronarangiographie nicht infrage, stehen alternativ folgende bildgebende Verfahren zur Verfügung:

  • Stress-Herz-MRT: ohne Strahlenbelastung, insbesondere zur Beurteilung der Herzfunktion und Durchblutung unter Belastung – diese Untersuchung führen wir als Privat- oder Selbstzahlerleistung ebenfalls in unserer Praxis durch, an unserem Standort MRT-Zentrum.
  • Stress-Myokardszintigraphie: zur Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels unter Belastung – diese Untersuchung bieten wir ebenfalls an, an unserem Standort Alte Post.
  • Invasive Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie): insbesondere bei hoher Wahrscheinlichkeit für eine relevante KHK.

Wir beraten Sie gerne, welche Untersuchung für Ihre individuelle Fragestellung am besten geeignet ist.

Was passiert nach der Untersuchung?

Sie können im Anschluss direkt Ihren normalen Alltag fortsetzen. Trinken Sie an diesem Tag etwas mehr, damit das Kontrastmittel gut über die Nieren ausgeschieden wird. Die Auswertung der Bilder erfolgt mit größter Sorgfalt. Ihren Befund erhält Ihre überweisende Ärztin oder Ihr überweisender Arzt in der Regel innerhalb weniger Tage.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Nein. Die CT-Koronarangiographie ist schmerzfrei. Lediglich das Legen des venösen Zugangs sowie ggf. ein kurzes Wärmegefühl durch das Kontrastmittel können spürbar sein.

Muss ich nüchtern zur Untersuchung kommen?

Ja, bitte essen Sie ca. 2 Stunden vorher nichts mehr. Trinken (außer Kaffee/Energydrinks/Cola/Tee) ist erlaubt.

Wie lange dauert der gesamte Termin?

Planen Sie etwa 1 bis 1,5 Stunden für Vorbereitung, Untersuchung und Nachbeobachtung ein. Der eigentliche Scan dauert nur wenige Sekunden.

Ist die Strahlenbelastung gefährlich?

Die Dosis liegt dank modernster Technik im Bereich der natürlichen jährlichen Umweltstrahlung und wird individuell so niedrig wie möglich gehalten.

Darf ich während der Untersuchung atmen?

Während der eigentlichen Bildaufnahme bitten wir Sie, kurz die Luft anzuhalten. Wir üben das vorher gemeinsam mit Ihnen.

Was, wenn ich unter Platzangst leide?

Der Ring des CT ist deutlich kürzer und offener als bei einer MRT-Röhre. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden die Untersuchung als unproblematisch. Sprechen Sie uns bei Bedenken gerne vorab an.

Wann erhalte ich mein Ergebnis?

Der ausführliche Befund geht innerhalb weniger Tage an Ihre überweisende Ärztin bzw. Ihren überweisenden Arzt.

Kann ich nach der Untersuchung selbst Auto fahren?

In der Regel ja. Sollten Sie einen Betablocker erhalten haben, klären wir dies individuell mit Ihnen.

Ist die Untersuchung auch mit Herzschrittmacher oder ICD möglich?

Ja, grundsätzlich ist die CT-Koronarangiographie auch mit Herzschrittmacher oder ICD durchführbar. Die Sonden dieser Geräte können jedoch – besonders im Bereich der Sondenspitze – kleine Bildartefakte verursachen, wodurch die Beurteilbarkeit der Herzkranzgefäße an dieser Stelle eingeschränkt sein kann. Moderne KI-gestützte Bildrekonstruktion reduziert solche Metallartefakte bereits deutlich. Bitte teilen Sie uns vorab mit, wenn Sie ein solches Gerät tragen, damit wir die Untersuchung optimal darauf abstimmen können.

Wird die Untersuchung auch bei gesetzlich Versicherten übernommen?

Die CT-Koronarangiographie kann sowohl bei Kassen- als auch bei Privatpatientinnen und -patienten durchgeführt werden.

Noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne persönlich. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie direkt online über Doctolib einen Termin.

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Patienteninformation zur CT-Koronarangiographie herunterladen (PDF)

Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche Aufklärungsgespräch mit unseren Ärztinnen und Ärzten vor der Untersuchung.

Q2-Zusatzqualifizierung Herz-CT – AG Herz- und Gefäßdiagnostik in der Deutschen Röntgengesellschaft
Q2-Zusatzqualifizierung Herz-MRT – AG Herz- und Gefäßdiagnostik in der Deutschen Röntgengesellschaft